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Der Linde H 40 D von Dickie
Kurze Zeit nachdem der Fendt das Laufen gelernt hatte, entdeckten wir den Gabelstapler von  Dickie. Wir hatten ja auch schon einen MAN mit Pritschenauflieger, beides von Wedico, in unserem “Fuhrpark” und da wäre so ein
Gabelstapler sicher eine gute Ergänzung. Also schnell nach Celle gefahren und ein Spielwarengeschäft aufgesucht. Die hatten den Stapler sogar da und er war auch noch günstiger als in manchem
Internet-Shop. Wieder zu Hause, gab es nach dem Auspacken dann das gleiche Bild wie beim Fendt, es war kein vernünftiges Rangieren möglich. Dieses Mal waren wir aber nicht mehr enttäuscht, wir hatten den Umbau schon
gleich mit eingeplant.
Der Umbau Schnell das passende Werkzeug aus dem Keller geholt und den Stapler auseinander
genommen. Eine erste Bestandsaufnahme ergab Folgendes: Es wird ein Servo für die Lenkung benötigt. Je ein Fahrtsteller für den Fahrmotor und den Hubmotor. Ein Empfänger.
Der Mast des Staplers war nicht beweglich ausgeführt, das sollte auch geändert werden. Als Antrieb für den Mast wollte ich meinen ersten Spindelantrieb bauen, weil ich so die gesamten
Bewegungsabläufe des Staplers mit den Kreuzknüppeln steuern konnte. Außerdem verbraucht dieser Antrieb nur Strom, wenn der Mast bewegt wird. Also noch einen Fahrtsteller, die mir bekannten Umpolschalter waren zu groß.
Die Einkaufsliste sah dann so aus
Servo: Graupner C 507 oder ein anderer Standardservo Fahrtsteller für den Fahrmotor: Robbe Rocraft 50 µP
Fahrtsteller für den Hubmotor: Conrad Mini-Fahrtsteller als Bausatz 245232 Fahrtsteller für den Mastantrieb: Conrad Servo Elektronik als Fahrtsteller 225136 Empfänger: Graupner XN 12
Motor für den Mastantrieb: Conrad Getriebemotor 150:1 244171
Als erstes wurde dann die eingebaute Elektronik und der Lenkmotor ausgebaut und alle
überflüssigen Plastikstege und Schraubenaufnahmen entfernt.
Danach habe ich angefangen den Spindelantrieb zu ba uen. Er besteht aus Messingprofilen
und einer 3 mm Gewindestange. Der Spindelantrieb und die Motorhalterung sind auf einer Messingplatte befestigt und diese wird mit zwei Schrauben auf stehen gelassenen Schraubaufnahmen
befestigt. Die Masthalter, die ursprünglich am Getriebekasten angeschraubt waren, werden jetzt am Spindelantrieb befestigt. Vorher habe ich die nach unten weisenden Halterungen abgesägt.
Als Übersetzung für den Getriebemotor habe ich anfänglich 380:1 gewählt und nicht 50:1 wie oben angegeben. Zusätzlich hatte ich noch eine Übersetzungsstufe
2,5:1 eingebaut. Das war dann natürlich viel zu langsam. Man konnte fast nicht erkennen, dass sich der Mast bewegte. Auf die Idee es vorher auszurechnen, bin ich damals natürlich
nicht gekommen. Anfängerpech! In der Zwischenzeit habe ich den oben angegebenen Motor eingebaut und die Übersetzung auf 1:2,5 umgerüstet, so musste ich die Motorhalterung nicht
ändern. Die Geschwindigkeit kommt jetzt schon hin, nur etwas kräftiger könnte der Antrieb ruhig sein. Vielleicht werde ich den Antrieb noch einmal ändern, einen 6 Volt Motor 1624 und
ein Getriebe 76A mit Übersetzung 76:1, beides von Faulhaber. Beziehen kann man die Teile unter anderem bei Lemo-Solar.
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