Fendt

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Der Fendt von Dickie

Der Fendt mit dem Pflug von Bruder, kleines Bild.Der Fendt mit dem Pflug von BruderDer Inhalt

Die Umbauten
Die AnhÀngerkupplung
Die neue Vorderachse
Die Differenzialsperre
Der vordere Kraftheber
Der hintere Kraftheber
Die Beleuchtung

Der HĂ€nger
Die Pendelachse
Der Rahmen
Die Kippspindel
Das Video

Änderungen-Reparaturen-Wartungen

 

Einleitung

Der Fendt vor dem Umbau von vorn, kleines BildDer Fendt vor dem Umbau von vornWie bei unserer Vorstellung schon erwĂ€hnt sind wir durch das Sammeln von Trekkern zu dem Truckmodellbau gekommen. Zu Weihnachten 1999 haben wir uns zu unseren vorhandenen Trekkern den ferngesteuerten Fendt von Dickie gekauft. Er war auch als Spielzeug fĂŒr Alexander, Petras Jungen, gedacht. Bereits beim ersten Fahrversuch kam die ErnĂŒchterung. Nur mit Vollgas und Haken schlagend, dass konnte es doch nicht sein. Wenn ich da an die kabelgesteuerten Autos aus meiner Kindheit dachte, sie konnten feinfĂŒhlig gelenkt werden und die Geschwindigkeit ließ sich auch regeln. Ich hatte sogar einen 356er Porsche mit Schaltung. Alexander hatte auch kein großes Interesse, zu langsam der Trekker. Also, wenn das alles sein soll, dann soll Noch einmal der Fendt vor dem Umbau, diesmal von hinten, kleines Bildmit Noch einmal der Fendt vor dem Umbau, diesmal von hintenferngesteuerten Autos fahren wer will, wir nicht. Da hole ich lieber meine alte Faller Rennbahn heraus, da kann ich die Fahrzeuge wenigstens in der Geschwindigkeit regeln.
Also, Trekker in die ‚Vitrine’ zu den anderen Modellen.

Anfang 2001 kam dann der Modellbaukatalog von Conrad ins Haus. DurchblĂ€ttern und Staunen. Fendt von Carson, den kenne ich doch, oder? Er ist zum Umbau fĂŒr proportionale Fernsteuerung vorgesehen. Propopo..., was fĂŒr ein Ding ist denn das? Nach einigen Wochen und mehrmaligen durchblĂ€ttern des Modellbaukatalogs fuhr ich dann zu einem ortsansĂ€ssigen ModellbauhĂ€ndler. Ein wenig Der Fendt vor dem Umbau diesmal von oben betrachtet, kleines Bild.Der Fendt vor dem Umbau diesmal von oben betrachtet.aufgeklĂ€rter und mit Fernbedienung nebst Zubehör kam ich zurĂŒck.

Jetzt begann die Phase des UmrĂŒstens und Umbauens die bis heute anhĂ€lt

Die Umbauten

Der HĂ€nger mit geĂ€nderter Deichsel, kleines BildDer HĂ€nger mit geĂ€nderter DeichselIch baute also die Elektronik und die Motoren fĂŒr die Lenkung und AnhĂ€ngerkupplung aus und ersetzte sie durch die mitgebrachten Teile. Zusammenbau, und dann mĂ€chtig erfreut, es funktioniert. Ganz stolz mit dem Teil auf die Straße, er lĂ€uft und lĂ€uft, er lĂ€sst sich lenken und man kann auch langsam mit ihm fahren.

Nachstehende Komponenten habe ich eingebaut:
Fahrtsteller Robbe Rookie
EmpfÀnger Graupner XN 12
Lenkservo Graupner C 507
Kupplungsservo Graupner C 507

Die AnhÀngerkupplung
Dann stiegen, wie so oft, die AnsprĂŒche. Beim Rangieren kam die Deichsel schon bei geringem Einschlag gegen die Begrenzung der AnhĂ€ngerkupplung. Der HĂ€nger wurde herumgerissen und nicht herumgezogen. Ein schmaleres Vorderteil aus Messing fĂŒr die Deichsel sollte das Problem einschrĂ€nken. Aber es war immer noch nicht genug. Schon bei Die neue AnhĂ€ngerkupplung, kleines BildDie neue AnhĂ€ngerkupplungrelativ kleinem Winkel zwischen Trekker und HĂ€nger war wieder Schluss.

Jetzt musste die AnhĂ€ngerkupplung ran. In der Zwischenzeit hatten wir uns schon eine ganze Reihe von Truck-Modellbauzeitschriften besorgt. Darin gab es verschiedene Abbildungen von Kupplungen. Davon inspiriert versuchte ich auch so etwas zu bauen. Das Ergebnis sah zwar etwas anders aus, aber man konnte es verwenden. Mutig habe ich dann die Originalkupplung gleich hinter dem GetriebegehĂ€use abgesĂ€gt. Einen mehr oder weniger hĂ€sslichen Kasten aus Messing gebaut, Kupplung hinten angeschraubt und das Die AnhĂ€ngerkupplung mit GetriebegĂ€use, kleines BildDie AnhĂ€ngerkupplung mit GetriebegĂ€usekomplette Teil am GetriebegehĂ€use befestigt. In diesem Kasten ist der Servo fĂŒr die BetĂ€tigung der Kupplung untergebracht. Auf der Homepage von Götz Birkner habe ich inzwischen eine elegantere Lösung gesehen.
 Nun ließ sich der HĂ€nger soweit einschlagen, dass die Deichsel die HinterrĂ€der des Trekkers berĂŒhrt. Weiter geht es nicht. Zufrieden.

Die neue Vorderachse
Aber nicht lange. Der Wendekreis fiel jetzt immer stÀrker auf, der musste kleiner werden. Die neue Vorderachse aus MessingDie neue Vorderachse aus MessingEine neue Vorderachse wurde aus Messingprofilen zusammengelötet und geschraubt. Achsschenkel aus Messingrohr und Rundprofil, Radnaben aus Messingblech und Rohr gelötet. Alles ein bisschen umstÀndlich aber ohne Drehbank und FrÀse hab ich es nicht anders hinbekommen. Keine Ahnung vom Metallbau. Es fehlen jetzt noch die Schutzbleche. Die liegen angefangen im Keller, aber sie gefallen mir noch nicht so richtig.

Die Differenzialsperre
Auf der Truckbahn gab es mit beladenem HÀnger, zugegeben das Ding lÀuft nicht besonders gut, auf sandigem Untergrund Probleme mit der Traktion. Es kam der Wunsch nach Allradantrieb auf. Aber das ist ziemlich aufwendig.
In der Zwischenzeit hatten wir ein Buch von Roman HĂ€ge ‚Aufbauten fĂŒr RC-Truckmodelle’ gekauft und darin war eine Differenzialsperre beschrieben. Also, eine Nummer kleiner, eine Differenzialsperre, das könnte machbar sein. Frisch ans Werk. Das Getriebe GetriebegehĂ€use mit Differenzial und Halbachse mit SperreGetriebegehĂ€use mit Differenzial und Halbachse mit Sperreauseinandernehmen und ...., von außen sieht das nach viel mehr Platz aus. Um Platz fĂŒr die Schiebemuffe der Sperre zubekommen musste das innere Lager weiter außen seinen Sitz bekommen. Mit einem 11 mm Bohrer habe den Sitz des Lagers im rechten AchsgehĂ€use aufgebohrt. Am Differenzialkorb wurde die Aufnahme fĂŒr den Sechskant der Halbachse direkt am GehĂ€use abgesĂ€gt. Die restliche Tiefe betrĂ€gt jetzt noch ungefĂ€hr vier Millimeter, mal sehen wie lange das hĂ€lt. Der Sechskant auf der Achse ist auf das gleiche Maß abgelĂ€ngt.
Der Platz reicht jetzt fĂŒr eine ca. 1 cm lange Muffe und ungefĂ€hr 4 mm Verstellbereich.
Im Originalzustand wurde die Achse durch das innere Lager, dass sich auf dem inneren Sechskant und der Innenseite des GetriebegehĂ€uses abstĂŒtzte, in Position gehalten. Das klappte nun so nicht mehr. Ich habe eine Beilagscheibe und mit einem StĂŒck Messingrohr so Die Halbachse mit der Schiebemuffe fĂŒr die Sperre, kleines BildDie Halbachse mit der Schiebemuffe fĂŒr die Sperreauf der Achse befestigt, dass die Achse jetzt von dem Ă€ußeren Achslager gehalten wird. Die Schiebemuffe fĂŒr die Sperre ist aus 10 mm Rundmaterial mit einer 4,2 mm Bohrung und einem 2 mm LĂ€ngsschlitz hergestellt. In die Stirnseite der Muffe sind zwei 1mm Federstahlstifte eingelötet. Die kraftschlĂŒssige Verbindung mit der Halbachse ist mit einem Gewindestift ausgefĂŒhrt. Zuerst war es ein 1,4 mm Stift, dann 1,6 mm. Beide Stifte wurden abgeschert. Jetzt habe ich einen 2 mm Stift eingesetzt aber mehr geht nicht mehr, denn die Achse hat selbst nur 4 mm Durchmesser. Aber noch hĂ€lt die Verbindung. Auf den Differenzialkorb habe ich eine Messingplatte aufgeschraubt. In die Messingplatte sind zwei Schlitze eingefeilt. In diese Schlitze greifen bei gesperrter Achse die Stifte der Schiebemuffe. Die Muffe wird mit einem außen am GetriebegehĂ€use angebrachten Servo betĂ€tigt. Die KraftĂŒbertragung erfolgt durch Der Servo fĂŒr die BetĂ€tigung der Differenzialsperre, kleines BildDer Servo fĂŒr die BetĂ€tigung der Differenzialsperre.einen zurechtgebogenen 1 mm Federstahldraht.
So ausgerĂŒstet wĂŒhlt sich der Fendt fast ĂŒberall durch. Nur bei sehr losem Untergrund oder im Kies bei stĂ€rkeren Steigungen und wie jetzt im Winter bei Schnee sind die Grenzen des Vortriebs erreicht. Das liegt sicher unter anderem auch an dem jetzt sehr schweren Vorderteil, es besteht ja zum großen Teil aus Messing. Vielleicht sollte ich doch eine angetriebene Vorderachse einsetzen. Ich habe aber noch keine Idee wie ich das realisiere ohne von dem Grundgedanken abzugehen die Umbauten möglichst ohne Kaufteile auszufĂŒhren.

Der vordere Kraftheber
WĂ€hrend der oben beschriebenen Umbauarbeiten stand der Trekker ziemlich skelettiert vor Der Anfang vom vorderen Kraftheber, kleines BildDer vordere Kraftheber noch ganz am Anfanguns. Da entstand der Wunsch ihn mit einem funktionsfĂ€higen vorderen Kraftheber auszurĂŒsten. Gesagt getan, aber wie?
Da ich kein Potie in die Fernbedienung einbauen wollte,die noch freien KanĂ€le waren schon anderweitig verplant, habe ich mich fĂŒr einen Antrieb mit Motor entschieden. Der passende Motor war bei Lehnert (Lemo-Solar) im Angebot. Ein Glockenanker-Getriebemotor mit 16 mm Durchmesser zu einem recht gĂŒnstigen Preis.
Die außen liegenden Arme des Hebers aus Messing waren schnell ausgesĂ€gt und gefeilt. Auch die “Hydraulikzylinder“ aus Messingrohren stellten nicht das Problem dar. Die Teile wurden am Fendt angebaut und ließen sich von Hand auf und ab bewegen. Aber wie kann ich eine Verbindung zum Motor herstellen? Da fiel mir die Truck & Details Ausgabe mit dem Der vordere Kraftheber und der dazugehörige Antrieb. kleines BildDer vordere Kraftheber und der dazugehörige Antrieb.Bericht ĂŒber den Robbe Stapler in die Hand. Spindelantrieb, dass hatte ich doch beim Umbau des Dickie Staplers auch schon gemacht . Auf das nahe Liegende kommt man immer zuletzt.
Die beiden innen liegenden Messingrohre des Krafthebers sind durch ein Messingflachprofil kraftschlĂŒssig verbunden. Darauf ist ein Rechteckprofil, um die LĂ€ngsachse beweglich, an zwei Winkeln befestigt. In diesem Profil ist mittig eine Bohrung mit einem 2 mm Gewinde angebracht. Diese Bohrung nimmt eine Gewindestange auf. Der erste Teil des Spindelantriebs war also fertig. Aber wie weiter? Unter der Haube des Fendt ist nach oben hin nicht mehr genug Platz, der Rest des Antriebs musste aus der senkrechten in die Der vordere Kraftheber, kleines BildDer vordere Kraftheber, grosses Bildwaagerechte Lage.Ein Winkelgetriebe mit KegelrĂ€dern musste gebaut werden. Es wurde kein Meisterwerk, aber es lĂ€uft. Ein Kegelrad wurde auf die Gewindestange gelötet, dass andere kam auf ein 3 mm Rundmessing. Diese Getriebeseite wurde ĂŒber ein Kardangelenk mit dem Motor verbunden.  Zuerst hatte ich die ZahnrĂ€der nur mit den Naben in entsprechenden Bohrungen gelagert, aber das erwies sich als zu schwergĂ€ngig. Also Kugellager einsetzen. Getriebe und Motor wurden auf ein beweglich gelagertes Flachprofil (Wippe) montiert. So kann die Gewindespindel die halbkreisförmige Bewegung der „Hydraulikzylinder“ bei der AufwĂ€rtsbewegung ausgleichen. Der Motor wird ĂŒber einen Mini-Fahrtsteller von Der Fendt mit dem vorderen Kraftheber, kleines BildDer Fendt mit vorderem Kraftheber, fahrbereitLehnert angesteuert. Dann wurde noch eine mittels Rechts- und Linksgewinde einstellbare obere Anlenkung vorn zwischen den Scheinwerfern angebracht und schon stand dem Einsatz des Hebers nichts mehr im Weg. Damit der Heber auch etwas gefordert wird, habe ich das Gewicht mit Blei gefĂŒllt.